Nr 012

Quanteln mit Herz

Inspiration:

Der einzigen Stimme, auf die ich in dieser Welt widerspruchslos höre, ist die sanfte innere Stimme (ELiNA)

Mit der Zwei-Punkt-Methode

Der sein, der wir wirklich sind

Vor einigen Jahren wurden im Gehirn eine besondere Art von chemischen Stoffen entdeckt, die Neuropeptide. Neuro, weil man sie im Gehirn vorfindet, und Peptide, weil sie proteinartige Moleküle sind.

Überraschenderweise entdeckten nun die Wissenschaftler, dass nicht nur das Gehirn spezifische Rezeptoren für diese Neuropeptide hat, sondern dass sie überall im Blutstrom umher fließen, und zu all unseren Organen gelangen, da es für Neuropeptide Rezeptoren in den Zellen der Organe und des Immunsystems gibt.

Jeder Gedanke, jede innere Vorstellung, jedes Wort, aber auch immer wieder erlittene Verurteilungen und Demütigungen und jede Emotion beeinflussen das Nervensystem mittels dieser spezifischen Botenmoleküle. Es gibt jeweils ganz spezifische Botenstoffe für Ärger, Wut, Angst, Traurigkeit, Opferhaltung, Begierde, Selbstverurteilung usw.
In dem Moment, wo wir einen dieser emotionalen Zustände erleben, setzt der Hypothalamus sofort das Neuropeptid zusammen und bringt es durch die Hypophyse in die Blutbahn. Dadurch werden eine ganze Reihe biochemischer Prozesse ausgelöst, welche zur Veränderung des Zellkerns führen können.

Mit der nun möglicherweise eingetretenen biochemische Prägung der Zelle hat diese ein ständiges Verlangen nach demselben Input, vergleichbar mit einem Süchtigen. Wir fragen uns dann, warum wir immer wieder das Gleiche anziehen, immer wieder kritisieren, usw.

Es ist dann möglich, dass wir nach einer Emotion süchtig sind wie ein Heroin-abhängiger. Heroin und die Neuropeptide wenden den gleichen Rezeptor-mechanismus auf die Zellen an!

Fatal ist die Tatsache, dass die Zelle, wenn sie täglich über längere Zeit mit den emotional geprägten Neuropeptiden überschwemmt wurde, nicht mehr in der Lage ist wertvolle Vitamine, Mineralien und Nährstoffe auszuwerten. Ebenso wenig ist sie dann in der Lage, den Flüssigkeitsaustausch und den Abbau von Abfallprodukten und Giftstoffen zu gewährleisten. Nahrung, auch wenn sie noch so gut ist, kann durch den langen emotionalen Missbrauch nicht mehr optimal ausgewertet werden, da die Zelle dafür einfach nicht mehr die erforderlichen Rezeptoren hat!

Es ist also, wie ich schon immer auch gefühlt habe, immens wichtig, wie wir von uns und anderen denken, wie wir die Welt sehen, ob wir glücklich sind, und ob wir uns und das Leben genießen können.

Wir sollten danach streben das zu tun, was unser Herz zum Singen bringt, und nicht das, wovor wir Angst haben, wenn wir es nicht tun.

Unser Immunsystem beobachtet, hört und fühlt.
Da dieses System den Input wörtlich nimmt, haben alltägliche Sprüche wie: „Das macht mich krank“,“ich bin zu dick“, „ich bin kaputt“, “ich bin halt dumm“ ,“ich kann mir Namen nicht merken“, „ich habe Allergien“, eine entsprechende Wirkung. Vor allem wenn sie Teil der täglichen Gedanken und des täglichen Vokabulars sind.

Der Input an das Immunsystem ist entscheidend. Leute die kränklich sind, haben auch kränkliches Vokabular.

Worte wie gesund, kraftvoll, Freude, Glück, ich will, ich kann fehlen, werden oft ersetzt durch Worte wie krank, schlapp, schlecht, müde, Stress, kann nicht. Unser Immunsystem registriert die wörtliche Aussage. Die Folge: Unser endokrines System reagiert mit den entsprechenden Gefühlen im ganzen Körper.

Auch abfällige Witze oder Bemerkungen über uns selbst – unser Immunsystem hat keinen Sinn für Humor – wirken auf das Immunsystem.

Achten wir also darauf, wie wir von uns sprechen, in welcher Tonlage, und welche Worte wir benutzen. Alles immer wieder Gedachte, Gesagte und Gefühlte kann zu einer fest abgelegten Programmierung werden!

Das neuronale System ist damit derart programmiert, dass das Nervensystem nur noch eine Funktion hat: die aufgrund der erlebten Verletzungen und Demütigungen gemachten ursprünglichen Erfahrungen immer wieder zu bestätigen und zu verstärken.

Die Psychologen bezeichnen dies als : auf frühkindliche Sinneserfahrung beruhende Festlegung.

Wir werden regelrecht eingesperrt in dieser vermeintlichen Realität, ja wir werden konditioniert in dieser Realität zu leben und immer wieder das Gleiche anzuziehen und in gleicher Weise zu reagieren!

Ein einfaches Experiment mit Fliegen, die man in einen Topf sperrt, von dem man nach einiger Zeit den Deckel entfernt, zeigt folgende Reaktion: Die meisten Fliegen – ausgenommen die Pioniere – werden den Topf nicht verlassen, auch wenn er offen ist. Infolge ihrer ursprünglichen Sinneserfahrung erwarben sie eine Programmierung, demzufolge ihr Universum oben begrenzt ist.

Elefanten werden in Indien konditioniert, indem man junge Tiere mit schweren Eisenketten an mächtige Bäume kettet. Nach und nach reduziert man die Stärke der Eisenketten, schließlich lassen sich diese Elefanten, nun ausgewachsene Tiere, mit einem dünnen Seil an Äste anbinden, die nicht dicker als ein Weihnachtsbaum sind. Der Elefant ist nicht in der Lage zu entkommen, denn er hat eine Programmierung in seinem Geist-Körper, die ihn glauben macht, die Ketten seien unzerreißbar.

Manchmal will man im Zoo Fische in großen gemeinsamen Aquarien voneinander fernhalten. Dazu werden Trennwände aus Glas eingefügt. Nach einiger Zeit kann man die Trennwände herausnehmen, die Fische schwimmen so weit, wie es die Trennwände erlaubten. Ihre Programmierung, die ihnen sagt, bis hierher und nicht weiter, wird strikt befolgt, auch wenn die Trennwände nicht mehr da sind.

Wie viele Deckel, wie viele Ketten, wie viele Trennwände haben wir in unserem Leben erfahren, die jedoch jetzt gar nicht mehr vorhanden sind?

Diese Einschränkungen, diese Konditionierungen haben uns geformt, und hemmen uns, der/die sein, der/die wir wirklich sind.

Unsere Sinneserfahrung wird so strukturiert, dass diese sogar die Anatomie und Physiologie unseres Zell- und Nervensystems formt. Demzufolge sehen und erfahren wir uns selber, unsere Mitmenschen und unsere Umwelt so, wie wir aufgrund unserer Programmierung und Konditionierung glauben es sehen und erfahren zu müssen.

Somit stellt sich die Frage: Wie sind wir wirklich, wie ist die Welt wirklich? Es kommt also ganz darauf an, wie wir uns oder die Umwelt anschauen und erfahren, mit welcher Sinneswahrnehmung wir alles betrachten.

Seien wir deshalb wachsam was unsere Gedanken und Worte, und die damit einhergehende mögliche Selbstprogrammierung betrifft. Deswegen ist die Konzentration auf das Hier und Jetzt so wichtig.

Betrachten wir einen gemachten Fehler als hilfreiche Erfahrung, und nicht als lebenslange Schande. Seien wir humorvoll mit uns selber und vergeben wir uns schnell.

Ich mache mir bei solchen Situationen immer bewusst, dass das Universum wirklich mit allem nur mein Bestes will, und alle Erfahrungen letztendlich zu meinem Wohle dienen.

Positive Programmierungen sind uns aus den Forschungsergebnissen des japanischen Wasserforschers Masaru Emoto bekannt. Er hat herausgefunden, dass mit den Worten „Liebe“ oder „Dankbarkeit“ besprochenes oder gesegnetes Wasser wunderschöne Kristalle bildet. Man kann dies nach Einfrieren des Wassers unter dem Dunkelfeldmikroskop betrachten. Es genügt auch schon ein Aufkleber oder eine direkte Beschriftung des Behältnisses mit den positiven Worten.

Unser Körper besteht zu 70 Prozent aus Wasser. Warum soll es also nicht genauso möglich sein, unser Zellwasser in der gleichen Weise in eine höhere Schwingung zu bringen?

Ich bespreche leise jedes Getränk, jedes Essen, indem ich es einige Sekunden in den Händen halte oder nur liebevoll betrachte um es in eine höhere Schwingung zu transformieren. Dabei lasse ich mich von meinen augenblicklichen Gefühlen leiten, welches positive Wort ich einsetze: Gelassenheit, höchste Vitalität, Geduld, Gesundheit, Lebensfreude kommen mir da z.B. in den Sinn.

Die 2-Punkt-Quanten-Methode ist uns dabei eine leichte und effektive Methode, selbst Programmierungen aus der Kindheit zu transformieren.

Und jede/r kann sie lernen. Sie ist Hilfe zur Selbsthilfe immer mehr der/die zu werden, die wir wirklich sind.

Zusammenfassung von www.herzquanteln.de aus verschiedenen Quellen